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Sinuslift

Anhebung des Sinusbodens im hinteren Oberkiefer

Fehlt im oberen Seitenzahnbereich die Höhe, wird der Sinusboden angehoben, um Platz für ein Implantat zu schaffen.

Im hinteren Oberkiefer kann der Knochen zwischen Wurzeln und Kieferhöhle dünn sein. Nach Zahnverlust nimmt der Abstand weiter ab, sodass kein Platz für ein Implantat bleibt.

Beim Sinuslift wird die Schleimhaut des Sinusbodens angehoben und darunter Transplantat eingebracht, um die nötige Höhe zu schaffen.

Ist die Knochenhöhe teilweise ausreichend, wird die geschlossene Technik über das Implantatbett angewandt; bei deutlichem Mangel die offene Technik über ein Fenster in der Seitenwand. Bei der geschlossenen Technik wird das Implantat meist in derselben Sitzung gesetzt.

Für wen geeignet?

  • Wer im hinteren Oberkiefer implantieren möchte
  • Lange fehlende obere Backenzähne
  • Zu geringe Knochenhöhe im Scan

Behandlungsablauf

  1. 01

    Planung

    Die Aufnahme misst Höhe und Sinusanatomie.

  2. 02

    Membran anheben

    Die Sinusmembran wird vorsichtig und unversehrt angehoben.

  3. 03

    Auffüllung

    Der entstandene Raum wird aufgefüllt und verschlossen.

Nach der Behandlung

Zwei Wochen lang nicht schnäuzen, mit offenem Mund niesen und nicht fliegen. Druckänderungen in der Kieferhöhle können das Transplantat verschieben.

Häufig gestellte Fragen

Kann es eine Sinusitis auslösen?

Bei korrekter Technik ist das Risiko gering. Eine bestehende Infektion wird vorher behandelt.

Ist es sehr schmerzhaft?

Eine Schwellung für einige Tage ist zu erwarten. Die Schmerzen entsprechen meist einer Implantation und werden mit Schmerzmitteln behandelt.

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